Clicky

Unsere Redaktion wird durch Leser unterstützt. Wir verlinken u.a. auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Mehr erfahren.

Ein Golf Regenschutz Test führt nur dann zu einer guten Entscheidung, wenn vorher klar ist, was genau trocken bleiben soll. Der Begriff meint im Handel drei verschiedene Dinge: die Haube über dem Bag, die Kleidung am Körper und den Schirm über beidem. Sie lösen unterschiedliche Probleme und lassen sich nicht gegeneinander aufrechnen.

Praktisch beginnt der Ärger fast immer an derselben Stelle. Nasse Griffe drehen sich in der Hand, ein nasser Handschuh wird glatt, und ein durchweichter Ärmel bremst den Schwung. Die Bahn wird also nicht durch den ersten Tropfen unspielbar, sondern durch die Reihenfolge, in der Griffe, Hände und Ärmel nass werden.

Die kurze Antwort: Zuerst kommt der Schutz für die Griffe, also Haube über dem Bag plus Handtuch im trockenen Fach. Danach die Jacke, und zwar mit Blick auf die Atmungsaktivität statt auf die höchste Wassersäule. Der Schirm ist bequem, ersetzt aber weder das eine noch das andere. Warum das so ist, steht weiter unten.

Golf Regenschutz Test: die besten Lösungen im Vergleich

Schwarzer Golftaschen-Regenschutz 20×33×51cm inkl. 1 Golfhandtuch mit Haken
  • Hochwertiges Strapazierfähiges Oxford-Material: Dieses Set enthält 1 schwarze golftaschen-regenschutz 20x33x51cm (8×13×20 Zoll) und 1 Golfhandtuch 30x30cm (12 Zoll). Hergestellt aus robustem Oxford-Gewebe, ist es langlebig, wasserdicht, staubdicht und UV-beständig
  • Praktisches Doppelverschluss-Design: Diese golftaschen-abdeckung verfügt über einen Klettverschluss und einen Schnallenverschluss sowie einen wasserdichten Reißverschluss. Sie ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Ihre Golfschläger und sorgt gleichzeitig für eine sichere Abdichtung
  • Umfassender Allwetter-Schutz: Diese golftaschen-regenhaube schützt Ihre Golftasche und Schläger zuverlässig vor Regen, Staub, Schmutz und Sonneneinstrahlung. Sie bewahrt den Zustand Ihrer Ausrüstung und verlängert deren Lebensdauer
  • Universelle Passform & Sichere Befestigung: Diese golftaschen-regenschutz – wasserdichte passt auf die meisten gängigen Golftaschen. Die verstellbaren Riemen sorgen für eine feste Befestigung, die auch bei Wind nicht verrutscht oder weggeweht wird
  • Leicht Tragbar & Praktisches Zubehör: Die Hülle lässt sich klein zusammenfalten und platzsparend verstauen. Das mitgelieferte schwarze Golfhandtuch mit Karabinerhaken ist besonders praktisch für Ihre golfausrüstung auf dem Golfplatz
Longridge Deluxe Golftasche Regenschutz
  • Full Length
  • Passt auf Standtaschen oder Cart-Taschen.
  • mit Carry Case
  • Beständig und ist einfach zu handhaben
PGA TOUR Regenüberzug PGAT96
  • Für den vollständigen Schutz einer Golftasche und dessen Inhalts vor Wettereinflüssen entworfen
  • Aus strapazierfähigem transparenten PVC
  • Beanspruchbare Reißverschlüsse für einfachen Benutzung während des Spiels
  • Der Überzug passt sehr gut über die meisten Golftaschen
  • Kann zu kompakter Größe zusammengefaltet werden
Callaway Unisex Ac Cg Perf Dry Bag Cover 24 Eu Wasserdichte Golfschlägertasche, Schwarz, Einheitsgröße EU
  • Hergestellt aus einem wasserdichten 3K-Ripstop-Gewebe
  • Mit wasserdichten Reißverschlüssen mit Öffnungen für Seitentaschen und Zugang zum Club
  • Elastischer Bodenverschluss
  • Passend für alle Einkaufstaschen
  • Mit Tragetasche
Big Max Stoff Dry Lite Golf Compact Regenschutz für Golf Bag
  • Der BigMax Dri Lite Regenschutz ist ein ideales Zubehör für Ihre Golftasche
  • Kompakt verpackt wird der Dri Lite Regenschutz schnell aus der eigenen Tasche gezogen und über die Golftasche drapiert.
  • Mit dem BigMax Dri Lite Regenschutz sind Sie für alle Wetterbedingungen gewappnet.

Das hier ist eine Kaufberatung und ein Vergleich, kein Golf Regenschutz Testbericht aus einer Prüfkammer. Grundlage sind die Messgrößen, mit denen Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität genormt erfasst werden, und die Regeln, die auf der Runde gelten.

Was wasserdicht technisch bedeutet

Wasserdichtigkeit wird als Wassersäule angegeben und nach der Norm EN ISO 811 gemessen. Dabei wird das Gewebe unter einen Zylinder gespannt, der langsam mit Wasser gefüllt wird, bis auf der Rückseite die ersten Tropfen durchtreten. Die Höhe der Wassersäule in Millimetern ist das Ergebnis. In Deutschland gilt ein Textil ab 1.300 Millimetern als wasserdicht, das ist allerdings die Untergrenze. Wer sitzend im Cart fährt oder mit nassen Hosen kniet, erzeugt punktuell deutlich mehr Druck, deshalb liegen brauchbare Regensachen eher im fünfstelligen Bereich.

Die zweite Zahl ist wichtiger und wird seltener genannt: der RET-Wert nach EN ISO 11092. Er beschreibt, wie stark das Material den Wasserdampf von innen bremst, und hier ist niedrig gut. Unter 6 gilt als sehr atmungsaktiv, 6 bis 13 als gut, über 20 als kaum noch brauchbar für Bewegung. Eine Jacke mit riesiger Wassersäule und schlechtem RET macht dich von innen nass, und das fühlt sich am Ende identisch an.

Der dritte Punkt sind die Schwachstellen. Nähte lassen Wasser durch, wenn sie nicht von innen mit einem Band verschweißt sind. Reißverschlüsse sind nur dicht, wenn sie beschichtet oder von einer Leiste abgedeckt sind. Und ganz außen sitzt eine Imprägnierung, die das Wasser abperlen lässt. Sie ist kein Teil der Membran, sondern eine Beschichtung, die sich abnutzt.

Was Regenschutz nicht leistet

Erstens hält keine Bag-Haube die Griffe trocken. Sie schützt, solange das Bag geschlossen steht, aber du ziehst pro Bahn mehrere Schläger heraus und steckst sie nass wieder zurück. Nach vier Bahnen ist der Innenraum feucht, egal wie gut die Haube ist. Wirksam ist nur die Kombination aus Haube, einem Handtuch im trockenen Fach und dem Abtrocknen des Griffs vor jedem Schlag.

Zweitens ist wasserabweisend nicht wasserdicht. Ein Textil mit Imprägnierung, aber ohne Membran, hält Nieselregen zwanzig Minuten ab und dann nicht mehr. Der Unterschied steht selten groß auf dem Etikett, er zeigt sich an der fehlenden Angabe zur Wassersäule. Wenn keine Zahl genannt wird, ist meistens keine da.

Drittens ist der Schirm regeltechnisch enger begrenzt, als viele denken. Du darfst dich während des Schlags selbst gegen Wetter schützen, also Schutzkleidung tragen oder deinen Schirm halten. Verboten ist, dass eine andere Person sich absichtlich so hinstellt, dass sie dich beim Schlag mit dem Schirm abschirmt. Das kostet im Zählspiel zwei Strafschläge. Nachzulesen ist das in den offiziellen Golfregeln auf Deutsch.

Die Bauarten im Überblick

Lösung Wogegen sie hilft Preis vom Kompromiss Wann sie sich lohnt
Regenhaube über dem Bag Nässe von oben auf Griffe und Fächer, solange das Bag steht muss bei jedem Schläger geöffnet werden, verliert dabei ihren Zweck Dauerregen, langes Warten am Abschlag
Regenjacke mit Membran Durchnässen des Oberkörpers, Auskühlen bei Wind schränkt die Schulterdrehung ein, wenn der Schnitt nicht dafür gemacht ist jede Runde, bei der Regen wahrscheinlich ist
Regenhose nasse Oberschenkel beim Sitzen und Knien rauscht bei jedem Schritt, wird von innen feucht bei Wärme nasses Gras, kühle Tage
Golfschirm mit doppeltem Dach Regen und Wind über Kopf und Bag eine Hand ist ständig belegt, bei Böen wird er zum Segel Regen ohne starken Wind
Einzelne Schlägerhauben nasse Griffe der Hölzer im offenen Bag Aufwand pro Schlag, kein Schutz für die Eisen teure Hölzer, nasse Wintermonate
Handtuch im geschlossenen Fach der eigentliche Griffkontakt, Hände und Schlagfläche nutzlos, sobald es selbst nass ist, deshalb zwei mitnehmen immer, das billigste Teil mit der größten Wirkung

Kaufkriterien mit Zahlen

  • Wassersäule ab 10.000 Millimetern. Alles darunter reicht für einen Schauer, nicht für drei Stunden. Für Jacke und Hose ist derselbe Wert sinnvoll, denn die Hose steht beim Sitzen unter mehr Druck als die Jacke.
  • RET unter 13 verlangen. Ohne diese Angabe kaufst du blind. Golf ist eine Ausdauerbewegung über Stunden, und eine dichte Jacke ohne Dampfdurchlass macht dich zuverlässig von innen nass.
  • Verschweißte Nähte prüfen. Jacke umdrehen und an Schultern und Ärmeln nach den schmalen Bändern suchen. Fehlen sie, ist die Wassersäule des Stoffs nebensächlich.
  • Ärmel und Schnitt testen. Nimm die Golfhaltung ein und dreh die Schultern durch. Rutscht der Ärmel über das Handgelenk oder zieht der Rücken, wirst du die Jacke nach zwei Bahnen ausziehen. Weitere Schnitte vergleicht der Beitrag zur Regenbekleidung fürs Golfen.
  • Schirmdurchmesser um 130 Zentimeter. Kleiner deckt Bag und Person nicht gleichzeitig ab, größer wird bei Wind unhandlich. Ein zweites Dach mit Entlüftung verhindert das Umschlagen. Modelle dazu stehen im Vergleich der großen Golfschirme.
  • Packmaß beachten. Jacke und Hose müssen dauerhaft im Bag liegen, sonst hast du sie am entscheidenden Tag nicht dabei. Alles, was mehr als ein Seitenfach füllt, bleibt in der Praxis zu Hause.

Was zu welchem Wetter passt

Nieselregen und feuchtes Gras. Hier reichen eine wasserabweisende Weste und trockene Schuhe. Wichtiger als die Jacke sind die Füße, denn nasse Socken kosten dich die letzten sechs Bahnen. Passende Modelle stehen im Überblick der wasserdichten Golfschuhe.

Dauerregen. Jacke und Hose mit Membran, zwei Handtücher, Bag-Haube und Regenhandschuhe. Letztere greifen nass sogar besser als trocken, was im Vergleich der Golfhandschuhe für Regen genauer erklärt wird. Für die Beine lohnt der Blick in den Beitrag zu wasserdichten Golfhosen.

Regen mit Wind. Der Schirm wird hier zum Problem statt zur Lösung. Besser sind Kapuze und ein Schirmhalter am Trolley, der beide Hände frei lässt, solange der Wind das zulässt.

Nach starkem Regen. Wenn Wasser auf den Bahnen steht, ändert das Komitee oft die Bedingungen, etwa durch das Legen des Balls auf kurz gemähten Flächen. Was dabei zulässig ist, regeln die Platzregeln des Komitees.

Häufige Fragen

Warum perlt meine Jacke nach einigen Runden nicht mehr?
Weil die äußere Imprägnierung abgenutzt oder von Schmutz und Sonnencreme belegt ist. Das Wasser saugt sich dann in den Oberstoff, die Jacke wirkt undicht, obwohl die Membran intakt ist. Waschen mit Spezialwaschmittel und anschließende Wärme im Trockner oder mit dem Bügeleisen auf niedriger Stufe stellt den Effekt meist wieder her.

Darf ich Regensachen normal waschen?
Waschen ja, aber ohne Weichspüler und ohne Vollwaschmittel mit Aufhellern. Beides legt sich auf die Beschichtung und macht sie unwirksam. Trocknen lieber liegend als am heißen Heizkörper, weil punktuelle Hitze die Nahtbänder lösen kann.

Schützt ein Golfschirm bei Gewitter?
Nein, im Gegenteil. Ein aufgespannter Schirm mit langem Stab ist auf einer freien Fläche die höchste Spitze weit und breit. Bei Donner gehst du vom Platz oder in eine feste Schutzhütte, Schirm und Schläger bleiben unten. Kein Wetterschutz ersetzt hier den Rückzug.

Was tun, wenn eine neue Jacke schon beim ersten Regen durchlässt?
Dokumentieren, wo Wasser eintritt, und beim Händler reklamieren. Ein Textil, das als wasserdicht verkauft wird und es nicht ist, ist mangelhaft. Wie du dabei vorgehst, erklärt die Anleitung zum richtigen Reklamieren.

Was bedeutet Testsieger beim Golf Regenschutz?
Testsieger ist kein geschützter Begriff, und beim Regenschutz ist er besonders unscharf, weil er selten sagt, ob Wassersäule oder Atmungsaktivität den Ausschlag gab. Ein Modell mit Spitzenwert bei der Dichtigkeit kann beim Tragen im Sommer das schlechteste sein. Aussagekräftig sind die beiden Zahlen zusammen, nicht das Siegel.

Golf Regenschutz kaufen: worauf solltest du achten?
Entscheide zuerst, wogegen du schützen willst: Griffe, Körper oder beides. Danach vergleichst du Wassersäule und RET, und erst zum Schluss den Preis. Der beste Golf Regenschutz ist der, den du dauerhaft im Bag liegen lässt, weil er klein genug ist und dich beim Schwung nicht stört.

Jan ist ein enthusiastischer Golfer, der die Ruhe und Präzision des Spiels schätzt. In seinen Artikeln teilt er Tipps für Anfänger und erfahrene Golfer gleichermaßen, angereichert durch seine eigenen Erfahrungen auf dem Grün. Jans Motto: „Golf ist nicht nur Sport, sondern die Kunst der Geduld.“